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Gott in der Natur entdecken

100 Gäste kamen in Eberstadt zusammen

Gott in der Natur entdecken
Der Bezirksfrauennachmittag mit Frau Dr. Urte Bejick in Eberstadt war trotz Sonnenscheins sehr gut besucht und ca 100 Gäste konnte das Veranstalterteam der ev. Bezirksfrauenarbeit um Frau Rose Waschek, Andrea Stahl und Beate Gültig zählen.
In Ihrem Vortrag ging Frau Bejick zunächst darauf ein, was ihr im Zusammenhang mit Natur aufgefallen ist – so gibt es zum Beispiel gerade richtig viele Zeitschriften rund um das Land, Landlust, Landliebe und wie sie alle heißen…
Oder schon seit einiger Zeit gibt es die etwas andere Art des Spaziergangs im Wald, das Waldbaden – sogar zum zertifizierte Waldbademeister kann man sich schulen lassen.
Sozusagen raus in die Natur – in den Städten sei hier eine besonders große Sehnsucht da – Sie habe ja vor kurzem noch in Karlsruhe gelebt und da sei es im Sommer schon sehr heiß – da ist so ein Waldbadespaziergang schon etwas Besonderes – achtsam in der Natur zu wandeln gilt als schick.
Aber was hat das nun mit Gott zu tun? – Ja da hielt sie sich kurz in der Esoterik auf – es fielen Begriffe wie Theismus – Pantheismus und Panentheismus - welche den Zuhörern recht fremd vorkamen und die Erläuterungen fast schon schwierig zu verstehen waren.
Als grundsätzliche Aussage sei anzunehmen Schöpfung heißt Ordnung und Gott ordnet die Welt in 4 Jahreszeiten – welche sich auch im kirchlichen Jahreskreis widerspiegelt.
Nicht jeder könne daran glauben und deshalb gibt es unter anderem die 
og. drei Glaubensrichtungen.
Im Mittelalter beschäftigten sich u a. Hildegard von Bingen oder Benedikt Paul Göcke mit Gott und der Natur, der Welt und den Lebewesen, sowie den Pflanzen.
Sie rieten schon damals in die Natur zu gehen um die Schöpfung zu sehen und zu erleben.
In einem Nebensatz hörten die Gäste davon, dass wenn man mal einen Blick in die Gesangbücher der Kirchen wirft, könne man sehen, dass in den teilweise sehr alten Liedern auch von den Jahreszeiten die Rede sei, von der Schöpfung, vom Wachsen und Gedeihen, was früher im Mai war ist nun schon im April oder gar im März angesiedelt, daran erkenne man auch den Klimawandel.
Frau Bejick gab den Frauen auch Zeit sich auszutauschen – um zu erzählen – was für Erfahrung schon mit einem Naturspaziergang gemacht wurde – 
Das passt auch zur Kollekte – welche das Projekt in Boxberg unterstützt, hier entsteht eine Literatur-Wanderweg, davon wird bestimmt in der FN noch berichtet werden.
Die abschließende Andacht griff das Gesangbuchlied von Paul Gerhard aus dem Jahr 1653 auf – „Geh aus mein Herz und suche Freud“ – wie könnte der Abschluss der Veranstaltung nicht besser gewählt sein.
Dem Lied nachzuspüren und fröhlich gemeinsam zu singen.
 
Verfasser Andrea Stahl , 
Bild mit Referentin  vl. Andrea Stahl, Urte Bejick, Rose Wascheck, Beate Gültig
 
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