Bezirkssynode

Die Bezirkssynode ist das Kirchenparlament des Kirchenbezirks, bestehend aus gewählten und berufenen Mitgliedern des Kirchenbezirks, die aus ihren Erfahrungen im kirchlichen Leben und aus ihrer besonderen Sachkenntnis heraus beschließend und beratend im Dienste an der Leitung des Kirchenbezirks zusammenwirken.
 

Aufgaben

Die Bezirkssynode

  • berät und beschließt den Haushaltsplan für den Kirchenbezirk,
  • sorgt dafür, dass Gottesdienst, Unterricht und Ordnung dem Auftrag      der Kirche gerecht werden,
  • fördert die Diakonie, Erwachsenenbildung, Berufs- und Sozialarbeit, die Kinder- und Jugendarbeit,
  • kümmert sich um kirchliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
  • berät Vorlagen des Oberkirchenrats und der Landessynode,
  • informiert sich über kirchliche und gesellschaftliche Themen und      nimmt Stellung zu besonderen Fragen,
  • wählt den Dekan/die Dekanin, den Schuldekan/die Schuldekanin, die      Mitglieder des Bezirkskirchenrats und die Landessynodalen sowie die      Vertreter der Bezirkssynode in anderen kirchlichen Einrichtungen

(Beispielhafte Aufzählung der zu erfüllenden Aufgaben).

Bezirkssynodale

Bezirkssynodale werden vom jeweiligen Kirchengemeinderat gewählt. Jede Kirchengemeinde entsendet in die Bezirkssynode 1- 2 Vertreter/innen und deren Stellvertreter/innen (je nach Größe der Gemeinde), die die Befähigung zum Ältestenamt haben. Außerdem gehören der Bezirkssynode die Pfarrer/innen der zum Kirchenbezirk gehörenden Gemeinden, der Dekan und der Schuldekan an. Die Bezirkssynode trifft sich i.d.R. 2 mal im Jahr zu ihren Sitzungen.