Archiv Gedanken zum Sonntag

Gedanken zum Sonntag
04.07.2018 - Verlieren - Gewinnen
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Joseph, der Mann der Maria, ein Vorbild für heute?!
08.01.2018 -

Wenn ich ganz ehrlich bin, mit diesem Joseph konnte ich lange Zeit nichts anfangen. Vielleicht noch die Worte aus dem Weihnachtslied: „Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh, Maria und Joseph betrachten es froh.“ Das war es dann schon, eine unbedeutende Figur neben dem Kind und der Maria.

 

 

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Erinnerung an Jochen Klepper
08.12.2017 -

 

„Diese Kirche ist mein Todfeind. Aber ich kann nicht aus ihr austreten. Es hält mich etwas, das bis auf den ersten Jüngerkreis zurückreicht.“

 

Jochen Klepper schreibt das, 1932 ... Und er wird tatsächlich nie aus der Kirche austreten ...: Wohl aber aus dem Leben ...: Im Advent vor 75 Jahren,

in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 1942, stirbt er von eigener Hand, und mit ihm seine jüdische Frau Hanni und die Stieftochter Renate.

 

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Gedanken zum Sonntag
25.10.2017 - Das Reformationsfest und die Seligpreisungen

 

Am 31. Oktober feiern viele den 500. Jahrestag der Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers. Es wurde an vielen Orten und zu vielen Anlässen an dieses große, unsere Geschichte beeinflussende Ereignis erinnert. Und um die Bedeutung der Reformation zu betonen, wird der 31. Oktober in diesem Jahr einmalig sogar als staatlicher Feiertag begangen.

 

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Gedanken zum Sonntag
26.09.2017 - Erntedank

 

 

 

Liebe LeserIn,

Schnitter inmitten von Getreidefelder und Getreidehalmen, höher als sie selbst – die Ernte wächst ihnen im wahrsten Sinne über den Kopf! Für die Menschen in Israel muss Ägypten mit dem fruchtbaren Ackerland und dem wasserreichem Nil wie ein Nachhall des Paradieses gewirkt haben. Die Äcker in Israel: oft genug trocken, voller Steine, voller Mühen und Plage zu bearbeiten. Doch auch die Menschen in Ägypten wussten von Trockenperioden zu berichten; nur kluge, vorausschauende Weisheit riet dann zur rechtzeitigen Bevorratung in riesigen Kornspeichern – die Josefsgeschichte erzählt von solch menschlicher Weisheit und kluger Politik.

 

 

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Das Spiel des Lebens
13.09.2017 -

„Das Spiel des Lebens, so überfließend farbenfroh – geschaffen aus der grenzenlosen Phantasie der Natur – lädt ein, in der Unbeschwertheit eines Traums zu schwelgen“

 

Diese Worte sind Einladung, einen Moment inne zu halten.

 

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Geh aus mein Herz und suche Freud...
20.07.2017 -

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir sind zwar jetzt im Lutherjahr 2017 und feiern 500 Jahre Reformation. Doch weitaus mehr als durch Martin Luther selbst wurde mein Glaube durch Menschen geprägt, die das evangelische Bekenntnis in Lieder gefasst haben. Jochen Klepper, Matthias Claudius und natürlich der Pfarrer und Liederdichter Paul Gerhardt (1607 – 1676) und die Musiker wie Johann Crüger, die deren Texte vertonten, sind bis heute die, die mir Kraft und Zuversicht und Hoffnung geben, weil mein Inneres in allen Lebenslagen Melodien und Texte hat, die sie mir zusingen und zumusizieren.

 

 

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Wurzeln geben Halt
20.06.2017 -

Wurzeln geben Halt. "Na klar", sagen Sie,  "das weiß doch jedes Kind." Stimmt. Doch das gilt in anderer Weise auch für uns Menschen. Diese Gedanken kamen mir, als ich einen Waldweg entlang ging, der von unzähligen Wurzeln durchzogen war. Manche ließen sich Bäumen daneben zuordnen. Andere stammten von ihren Vorgängern, die längst zu Humus geworden sind.

 

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Gedanken zum Sonntag
22.05.2017 - Christi Himmelfahrt

Natürlich würde ich gerne Jesus einladen können. Einladen zu einem Gottesdienst und er erzählt uns ein Gleichnis, wie Gott zu uns steht. Natürlich würde ich ihn gerne mitnehmen in meine Schulklasse oder zu den Konfirmanden. Und er würde sie begeistern. Natürlich würde ich mich gerne von ihm einladen lassen und er würde Fische grillen und ich könnte ihn fragen, was ich in meinem Leben nicht verstehe. Und ein bisschen beneide ich die Jünger Jesu, die den lebendigen Jesus nach der Auferstehung noch 40 Tage ganz nah bei sich hatten. 

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Gedanken zum Sonntag
12.04.2017 - Karsamstag

 

Dieser Tag war für mich immer anders als andere. Damals, als ich Kind war, aufgewachsen in einem kleinen Weiler , dessen Bewohner sich als Haupt- und später dann Nebenerwerbslandwirte ihren Unterhalt verdienten, war dieser Tag einer der ruhigen im Jahr. Die Schlepper blieben in der Garage, gearbeitet wurde nur das Notwendige um das Vieh zu versorgen, im Haus wurden die letzten Vorbereitungsarbeiten für das sonntägliche Osterfest getroffen. Ganz besonders wichtig, die Väter hatten Zeit um miteinander zu reden und Zeit für uns Kinder. Ein ruhiger und besinnlicher Tag. Jesus liegt im Grab, die Dorfgemeinschaft bedenkt dies, indem die Arbeit soweit wie möglich ruht.

 

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Wer kommt zuerst?
03.02.2017 -

 

"Die Menschen sind schlecht, sie denken an sich, nur ich, nur ich, nur ich denk' an mich." Im Kanon gesungen, mit nacheinander einsetzenden Stimmen, ist nur noch zu hören: "Nur ich, nur ich, nur ich ..." - Dieses Lied kam mir in den Sinn, als ich am Tag nach der Vereidigung des neuen amerikanischen Präsidenten die Schlagzeile las: "... Amerika zuerst, Amerika zuerst", ein Zitat aus seiner Antrittsrede.

 

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Wer bin ich?
Quelle: Johannes Drechsler
22.01.2017 -

Wer bin ich im Lebenswechsel? Wer bin ich, wenn andere mich sehen, von mir lesen, von mir hören, mich bewerten? Welches Bild habe ich von mir selbst? Dietrich Bonhoeffers bekanntes Gedicht kommt mir in den Sinn: „Wer bin ich? Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? Wer bin ich? Der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer?“ In verschiedenen Situationen spüren wir die Zerrissenheit der eigenen Existenz. Wer bin ich? Einmal sind wir oben auf und dann wieder tief unten. Sicher im Auftreten, dann wieder unsicher im Handeln. Hin- und hergerissen zwischen dem, was ich von mir selbst wahrnehme, und dem, was andere mir mitteilen. Wer bin ich? Selbst im Glauben ist dieses Wechselhafte. Wenn alles glatt läuft, fällt es leicht an Gottes Liebe und Treue zu glauben. Doch wie sieht es aus, wenn Gott andere Wege führt, als ich es mir gewünscht hätte?

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Jahreslosung 2017
09.01.2017 - Ich schenke euch ein neues Herz

Vielleicht haben Sie neulich auch im Kino „Das kalte Herz“ angeschaut ...:

Die Geschichte vom armen Köhlerjungen Peter Munk, der sein Herz gegen einen Stein eintauscht, weil er Geld braucht ... So viel Geld, dass ihn  keiner mehr verachtet und er endlich auch seine große Liebe heiraten kann 

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Gedanken zum Sonntag
21.12.2016 - Die Geschenke der Weisen

 

Die Weisen aus dem Morgenland, so erzählt es Matthäus, bringen dem Kind in der Krippe Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Diese Geschenke beschreiben die Bedeutung dieses Kindes und können uns helfen das Geheimnis der Heiligen Nacht zu vergegenwärtigen.

 

 

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Die Heilige Elisabeth
21.11.2016 -

 

Heute, am 19. November, ist der Gedenktag  der heiligen Elisabeth von Thüringen. Sie ist Patronin der Caritas-Vereinigungen, weil sie durch ihre Hilfsbereitschaft und Güte ein exzellentes Leitbild für alle caritativen Einrichtungen ist. 

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Gedanken zum Sonntag
24.10.2016 -

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 31. Oktober 2016 beginnt das Jubiläumsjahr zur Reformation, das mit dem 500 jährigen Gedenken zum Thesenanschlag an die Schlosskirche zu Wittenberg am 31 Oktober 1517 dann nächstes Jahr am Reformationstag endet.

 

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Gedanken zum Sonntag
13.10.2016 -

Wochenspruch zum 21. Sonntag nach Trinitatis:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.                                                                                    Römerbrief 12,21

Das Böse begegnet uns überall. Nicht nur in Syrien, wo täglich Menschen durch Krieg und Gewalt sterben, nicht nur bei den Attentaten, die im Namen des sogenannten Islamischen Staates verübte werden, nicht nur bei einem Verbrechen, das in unserer Gesellschaft geschieht, sondern auch in unserem ganz gewöhnlichen, alltäglichen Leben. 

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Gedanken zum Sonntag
12.09.2016 - Trau dich! Nur nicht so schüchtern!

Das mag ich vielen LeserInnen heute sagen. Mir stehen vor Augen viele ChristInnen, denen der Glaube etwas bedeutet. Oft können sie nicht genau sagen, was das genau ist. Aber sie haben das sichere Gefühl: „Ohne einen Gott würde mir etwas fehlen.“ An den besonderen Wegmarkierungen ihres Lebens wollen sie die Kirche: beim Ja-sagen zueinander bei der Trauung. Bei der Geburt ihres Kindes. Da einen Größeren zu wissen, der mit meinem Kind mitgeht – das entlastet.

 

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Mit Konflikten umgehen
Quelle: Johannes Drechsler
08.07.2016 -

Die "Gemeinschaft der Heiligen" ist keine Gemeinschaft dauernder Harmonie, sondern ist ein Kreis, in dem man lernt, Spannungen miteinander auszuhalten und gemeinsam an Spannungen zu wachsen. Oft hat man den Eindruck, Konflikte unter Christen seien grundsätzlich etwas Ungutes, Unchristliches. Aber ohne Spannungen gibt es kein Wachstum, ohne Spannungen lernen wir nicht, mit Angst umzugehen. Deshalb sollten auch die unterschiedlichen Standpunkte zu politischen Fragen nicht verdrängt, sondern als eine Chance entdeckt werden, miteinander streiten zu lernen und sich dabei umso intensiver als Kinder des gemeinsamen Vaters im Himmel wertzuachten.

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Fans, Hooligans und christliche Ethik
23.06.2016 -

 

Fußballfieber all überall. Auch ich schreie gerne mit und werde, wenn die deutsche Mannschaft spielt, zum Fan. Nachdenklich machte mich der Satz von Mario Götze: „Mal ist man der Hund, mal ist man der Baum.“  Gefallen sind diese Worte nach der generellen Spielerschelte für das schwache Spiel gegen Polen. Sachliche Kritik soll geübt werden, doch wir greifen mit Beleidigungen die Menschenwürde der Spieler an.

 

 

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