Das Spiel des Lebens

- 13.09.2017 - 

„Das Spiel des Lebens, so überfließend farbenfroh – geschaffen aus der grenzenlosen Phantasie der Natur – lädt ein, in der Unbeschwertheit eines Traums zu schwelgen“

 

Diese Worte sind Einladung, einen Moment inne zu halten.

 

 

Welches Spiel spiele ich im „Spiel meines Lebens“?

Welche Farben zeigt es mir?

Wie überfließend erlebe ich es?

 

Im alltäglichen Tun, in den gewohnten Pflichten, im gleichmäßigen Zuviel und Zuwenig, in den anregenden oder erschöpfenden Anforderungen, lohnt es sich – ab und zu – sich eine Auszeit zu erlauben.

Hin und wieder einen Blick auf das „Spiel meines Lebens“ zu werfen,

die Spielregeln, nach denen gespielt wird, zu überdenken,

eventuell neue Regeln fest zu legen,

Regelverletzungen zu erkennen und wenn möglich, abzustellen.

 

Das „Spiel des Lebens“ – geschaffen aus der grenzenlosen Phantasie der Natur.

 

Die Blüte, die Pracht, die Schönheit, aber auch die Härte, die Kraft, die Gewalt der Natur, sind Anregung unsere Phantasie für unser „Spiel des Lebens“ zu entwickeln, damit zu experimentieren.

 

In der Unbeschwertheit eines Traumes zu schwelgen, ist ein Stück vom Glück, wie immer unser Traum auch aussehen mag.

 

Der Sommer mit seinen hellen Tagen, der Wärme, den milden Winden und lauen Nächten geht zu Ende. Nun beginnen die Herbsttage, die frühen Abende. Sie laden ein zu träumen, Pausen zu machen und Ruhe einkehren zu lassen. Herbstfarben zu sehen, Kraft zu schöpfen für den Fortgang des Lebensspiels.

 

Ich wünsche uns allen,  solche Momente, in denen wir unbeschwert sind und in einem Traum schwelgen zu können.

 

„Wie köstlich ist deine Güte Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben. Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses und du sättigst sie mit Wonne, wie mit einem Strom“

Psalm 36, Vers 8+9

 

Angelika Bless Pfarrerin Adelsheim