Einführung ins Prädikantenamt

- 15.02.2018 - 

Am Sonntag, den 4. Februar wurde Gabriela Spingler in der Evang. Kirche Schwabhausen als Prädikantin im Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg für 6 Jahre durch Pfarrer Philipp Tecklenburg eingeführt.

 Quelle: Kirchengemeinde Schwabhausen
Überreichung der Urkunde des Landesbischofs Cornelius Bundschuh durch Pfarrer Philipp Tecklenburg an die Prädikantin Gabriela Spingler

Quelle: Kirchengemeinde Schwabhausen

In 8 langen Wochenenden hatte sich Frau Spingler fortbilden lassen. Dazu kamen noch erst „Probe“-Gottesdienste in Schillingstadt, Schwabhausen und Windischbuch in Begleitung von Pfarrer Tecklenburg. Jetzt gehört sie zu den 17 Prädikanten und Prädikantinnen des Kirchenbezirks, die allein im Jahr 2016 über 342 Gottesdienste in Vertretung übernommen hatten. Um überhaupt zur Prädikantenausbildung zugelassen zu werden, braucht es die Stellungnahme des Kirchengemeinderates und des Bezirkskirchenrates. Außerdem wird in einem Vorgespräch die persönliche Eignung und Motivation geklärt. „Es ist nicht einfach, Prädikantin zu werden, aber Sie haben es mit großem Engagement geschafft und der Kirchenbezirk braucht Sie ganz unbedingt, denn ohne Prädikanten und Prädikantinnen wäre der regelmäßige Sonntag-Morgen-Gottesdienst flächendeckend in allen Gemeinden nicht mehr gewährleistet“, so Pfarrer Tecklenburg. Die Begleitung von Frau Spingler in den vergangenen Monaten schien ihm außerordentlich Freude gemacht zu haben. Er sei bis heute vor jedem Gottesdienst aufgeregt und hätte Herzklopfen und es sei schön, diese Leidenschaft auch bei Frau Spingler zu erleben, sagte er. Es sei ein Zeichen dafür, dass man seine Aufgabe und vor allem die gottesdienstliche Gemeinde ernst nimmt. Nach der Amtseinführung wurde Frau Spingler der Segen Gottes zugesprochen, durch Pfarrer Tecklenburg und aus den Gemeinden durch Annette Rukaber und Birgitt Groß. Dann hielt Frau Spingler ihre erst Predigt als offiziell eingeführte neue Prädikantin über einen Text aus dem 2.Korintherbrief, 12, 1-10. Lebensnah brachte sie den biblischen Text mit Beispielen aus unserer Lebenswelt ins Gespräch, aber auch aus ihren Erfahrungen an der Seite ihres Mannes, der einige Jahre Arzt in Papua-Neuguinea war. Sie schloß ihre beeindruckende Predigt mit den Worten: „In einer Welt, wo der Mensch nur noch nach seiner Leistung und seinem Können bewertet wird, da wünschte ich mir, dass wir Christen eine Gemeinde, eine Gemeinschaft sind, die nicht mit den Maßstäben der Leistungsgesellschaft misst und das Recht des Stärkeren zählt. Wenn wir unsere Schwächen im Vertrauen auf Gottes Kraft miteinander teilen, dann kommt seine Kraft in uns, mit uns und durch uns zu ihrem Ziel. Darauf können wir uns verlassen.“ Im Anschluss des Gottesdienstes nahm eine sichtlich erleichterte und frohe Prädikantin die zahlreichen Glückwünsche der umliegenden Gemeinden entgegen.

Kirchengemeinde Schwabhausen

 
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