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Lobpreisgottesdienst? Ein Erfahrungsbericht.
Mittwoch, 28. Juli 2010, 08:50 Uhr

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Aktuelle Berichte aus dem KirchenbezirkGottesdienst in freier Form
Uiffingen - Gottesdienste in freier Form sind in dem neuen Gottesdienstbuch, der Agende der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) vorgesehen und erwünscht. Als ein mögliches Angebot werden Lobpreisgottesdienste genannt. Zugegeben: Lobpreisgottesdienst, das klingt interessant. Aber nichts anderes ist gemeint als das: Gott zu loben und zu preisen mit Liedern, Gebet und Predigt, und das ohne besonderen festgelegten liturgischen Rahmen.

Ich habe bereits einen solchen Gottesdienst in Freudenstadt und auch im Kirchenbezirk Bernhausen mitgemacht. So wie jetzt am Abend des 4. Sonntags im Juli. Wieder bin ich erstaunt, was für Menschen kommen, Jung und Alt, dabei neue Gesichter, Suchende oder einfach Neugierige. Herzliche Begrüßung. Eine kurze Begrüßung zu dieser Gottesdienstform, dann legt die Band los mit Gitarre, Querflöte, Perkussion und Gesangssolist. Die Liedertexte werden mit einem Beamer auf eine Leinwand projiziert. Schnell können alle mitsingen. Es sind Lieder mit einfachen Texten und schnell zu lernenden Melodien. Und es macht Spaß sie zu singen, immer wieder in diesem Gottesdienst. Eine Gebetsgemeinschaft, Lesungen gehören dazu. Das bedeutet eine aktive Teilnahme am Gottesdienstgeschehen, somit ein Heraus aus der reinen Zuhörer- oder Zuschauerrolle. Auch hier ist zu spüren: Glauben ist alltagstauglich, er bereichert unser Leben, gibt uns Sinn. Es folgt eine Andacht von mir, den Abschluss des Gottesdienstes bildet das gemeinsame Abendmahl. Dass in diesem Lobpreisgottesdienst das Vaterunser im Mittelpunkt steht ist für mich sehr erfreulich. Eine freudig zwanglose Gemeinschaft im Glauben findet man in diesem Gottesdienst. Der Bezirksgottesdienst wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus Gemeinde- und Jugendarbeit verantwortet und durchgeführt.
Johannes Drechsler, Bezirksjugendreferent




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