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06.09.2010, 10:15 Uhr
 
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Evangelische Kirchengemeinde Schwabhausen

Pfarrer Dr. Rudolf Landau
Evangelisches Pfarramt Schillingstadt
Kirchplatz 8
74744 Ahorn
Telefon 07930/368
Telefax 07930/8990


E-Mail:

Das Pfarramt befindet sich in Schillingstadt.

Die Kirche am Ortsausgang Richtung Schillingstadt gelegen.
Information:

Schwabhausen ist politisch ein Ortsteil der Stadt Boxberg und hat 638 Einwohner, zur Kirchengemeinde gehören 429 Gemeindeglieder (Stand 2003). Die Kirche wurde mehrfach an- und umgebaut, bis sie 1935 eingerissen und eine ganz neue Kirche, die heutige, 1936 eingeweiht werden konnte. Schwabhausen ist 1558 evangelisch, lutherisch, geworden und hatte mit Schillingstadt und Windischbuch seit 1559 einen lutherischen Geistlichen. Aber schon 1561 wurde Schwabhausen kurpfälzisch und die Gemeinde damit zur reformierten Gemeinde – die Lutherischen wurden von Gerichtstetten aus versorgt, die reformierten seit dieser Zeit von Schillingstadt aus. Lediglich in einigen Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts hatte Schwabhausen einen eigenen Pfarrer, der Windischbuch und Seehof mit versorgte. 1619 wird Matthias Klaiber genannt, der in den Wirren des 30jährigen Krieges den Ort verlassen musste. Pfarrer August Ehrly dichtete zur Grundsteinlegung der neuen Kirche, am Kappelhölzle, folgendes Gedicht:

O Grundstein für die Kirche!
Du fest gegründet bist.
Ich weiß vom Kappelhölzlein,
der Grund voll Felsen ist.
Das Irdische ein Gleichnis
Für´s ew´ge Gottesreich.
Du Stein zeig hin auf Christus
den Herrn, dem keiner gleich.

Kirchengemeinderat: Vorsitzender Friedrich Knörzer
Zur Wasserscheide 1
97944 Boxberg-Schwabhausen
Telefon: 07930 / 6167 
Gottesdienst: sonntags
A k t u e l l e s Unter 'Aktuelles' finden Sie Hinweise auf Gottesdienste, Veranstaltungen und sonstige Mitteilungen aus der Gemeinde.

Orte:

Schwabhausen gehört zusammen mit Windischbuch und Schillingstadt

                                                                      Geschichte.

 

In einer nach Osten geöffneten Mulde, hart an der Wasserscheide von Tauber und Jagst, liegt das Dorf Schwabhausen. Erstmals 1239 als Swabenhusen erwähnt; der Name wird von Krieger als „Heim des Swabo“ gedeutet.
Schwabhausen gehörte ursprünglich zur alten Herrschaft Boxberg und kam durch Heirat an die Herren von Krutheim – Urkundlich erwähnt 1239 als der „Herr von Krautheim alle seine Güter ausgenommen die Wiese Suabenhusen“ verkaufte. Man kann mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen, dass Schwabhausen aus einem Hirtenhaus  entstand, das von der Krautheimer Burgherrschaft hier gebaut wurde, um den ganzen Talgrund, Wiesen und Weideflächen, von hier aus abzuweiden. Das Vorhandensein größerer Weideplätze und Wiesen geht aus vielen Namen der alten Flurdistrikte (Hirtengarten, Schafgarben) hervor. Die ersten Hirten waren wahrscheinlich schwäbischer Abstammung. Später ließen sich dann als Folge der Schafhaltung „Weber“ nieder; darauf deutet der älteste erwähnte Familienname „Weber“ hin, der noch heute im Dorf in großer Zahl zu finden ist.
Später kam Schwabhausen durch Kauf an die Grafen von Hohenlohe. Um 1250 erwarb die Herrschaft Boxberg das Dorf Schwabhausen wieder zurück. Die nächsten Besitzer waren die Johanniter von Wölchingen und danach die Rosenberger, die im Jahre 1561 den Ort mit dem Amt Boxberg an die Kurpfalz abtraten. Bis 1803 gehörte danach Schwabhausen zum kurpfälzischen Amt Boxberg; 1803 kam der Ort an Leiningen und drei Jahre später an Baden.
Schwabhausen hat im Laufe der Jahrhunderte schwere Schicksalsschläge erlebt. 1514 raffte eine furchtbare Pest fast die gesamte Bevölkerung hinweg. Daran erinnert noch die „Pestlade“ von 1514, die heute im Heimatmuseum Boxberg zu sehen ist.
Im Bauernkrieg 1525 schlossen sich die hiesigen Bauern Georg Mezler von Ballenberg an, und als das Bundesheer am 01.06.1525 in das Städtchen Boxberg kam, ließ der Truchseß alle Bauern, die man unterwegs auffing, am nächsten Baum aufhängen.
1624 wurde der Ort durch ein Großfeuer zu einem beträchtlichen Teil eingeäschert.
Während des 30-jährigen Krieges hatte das Dorf unter dem Herr Tillys (1621), dem schwedischen Herr (1642) und dem Heer der Franzosen schwer zu leiden. Ein Drittel des Dorfes wurde dem Erdboden gleich gemacht; 1552 hatte der Ort nur noch 23 Bürger, vorher waren es 39 Bürger.

Evangelischer Kindergarten: Evang. Kindergarten 
Im Grund 1
97944 Boxberg-Schwabhausen
Tel.: 07930 / 1808 
Evangelisches Gemeindehaus:    
      

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