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Wort zum Sonntag, ökumenisch Kirche und Küche?
Donnerstag, 12. Januar 2012, 08:46 Uhr
Bei einem Spaziergang durch Rothenburg ob der Tauber fiel mein Blick auf eine Inschrift, die groß auf einer Hauswand zu lesen war:
„Das Brot für deinen Leib
findest du in diesem Haus.
Das Brot für deine Seel´
teilt Gottes Wort dir aus!“

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Wort zum Sonntag, ökumenisch Was man verspricht, muss man halten
Donnerstag, 15. Dezember 2011, 07:59 Uhr
Das habe ich so als Kind gelernt.
Wenn zwei Menschen einander und vor Gott versprechen, zusammen zu bleiben, bis der Tod sie scheidet, müssen sie das auch durchhalten!
weiterlesen... 'Was man verspricht, muss man halten'

Wort zum Sonntag, ökumenisch Neu anfangen
Donnerstag, 17. November 2011, 08:39 Uhr
„Mama, meinst du, du kriegst das ’raus?“ Eins meiner Kinder hält mir ein Kleidungsstück unter die Nase, auf dem ein dicker, großer Fleck prangt. Leise seufzend nehme ich es in Empfang: Das wird wieder – allen Versprechungen der Waschmittelindustrie zum Trotz – eine Runde „Spezialarbeit“. weiterlesen... 'Neu anfangen'

Aktuelle Berichte aus dem Kirchenbezirk Herbstsynode des Kirchenbezirkes Adelsheim-Boxberg
Montag, 14. November 2011, 08:34 Uhr
Ausgeglichener Haushalt verabschiedet

Die Verabschiedung des Haushalts war Schwerpunkt der Herbstsynode des Kirchenbezirks Adelsheim-Boxberg. Die Mitglieder der Synode stimmten dem ausgeglichenen Haushaltsplan für die Jahre 2012 und 2013 einstimmig zu. Zugleich sprach die Synode die Empfehlung aus, dass die Gemeinden des Kirchenbezirks ihren aktuellen Energieverbrauch mit dem Programm „Sparflamme“ der Landeskirche überprüfen.

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Aktuelle Berichte aus dem Kirchenbezirk Ich bin wert-voll! - Bin ich wertvoll?
Montag, 24. Oktober 2011, 09:07 Uhr
Auf großes Interesse stießen die beiden Bezirksfrauentage des evangelischen Kirchenbezirks-Adelsheim-Boxberg. In diesem Jahr fanden sie in der Bödigheimer Sporthalle und dem Hirschlandener Dorfgemeinschaftshaus statt. Silke Traub, eine Autorin, die in der Jugendarbeit tätig ist, referierte an den beiden Nachmittagen über den Wert des Menschen.
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Wort zum Sonntag, ökumenisch Herbstgedanken
Mittwoch, 05. Oktober 2011, 09:56 Uhr
„Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben, die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.“ (Immanuel Kant)
Der Herbst ist die Zeit der Farben, der warmen Tage und kühlen Abende, der Nebel und der länger werdenden Nächte.
Der Herbst kann, wie jede Jahreszeit, nicht nur einfach Datum im Kalender, sondern auch Sinnbild für unser Leben, Zeit zum Einüben grundlegender Erfahrung, sein. Der Herbst lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Ernte und den Abschied.
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Wort zum Sonntag, ökumenisch Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen
Dienstag, 20. September 2011, 11:14 Uhr
Mt 18,20

Diese Verheißung haben wir von Jesus, dem Christus. Der Spruch ist zum Monatsspruch für September 2011 gewählt worden. Er gelte nun auch als Wort zum 14-ten Sonntag, dem letzten dieses Monats.
Wer die Wahrheit dieses Wortes erkennt, kommt zu einer tiefen Erkenntnis der christlichen Verkündigung.
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Wort zum Sonntag, ökumenisch Was für ein herrlicher Tag!
Montag, 12. September 2011, 12:36 Uhr
Was für ein herrlicher Tag ist das heute, so dachte ich neulich, als ich das Fenster morgens öffnete und über die Landschaft blickte: Die Sonne schien hinter den Hügeln hervor, der Tau auf der Wiese vorm Haus glitzerte und glänzte zu mir herauf – Alles war voller Frische und Leben, wie es uns nur ein neuer frischer Morgen schenken kann.
weiterlesen... 'Was für ein herrlicher Tag!'

Wort zum Sonntag, ökumenisch Jesus lädt uns ein
Donnerstag, 25. August 2011, 09:00 Uhr
Vor kurzem habe ich einen Prospekt einer christlichen Versandbuchhandlung ins Haus bekommen. Darin war auch eine Geschenkidee, die mir im ersten Moment sehr zugesagt hat: Teelichter in einem kleinen Holzblock, vor die man eine kleine Glasscheibe spannt und vom Licht erleuchten lässt.
Doch die Auswahl an Motiven auf den Glasscheiben hat mich etwas ratlos gemacht. Zur Auswahl standen Engel, Weihnachten, der „Lebensbaum“, und ein Zuspruch, dass Gott mit uns ist. Was aber völlig fehlte, war das zentrale Symbol des christlichen Glaubens - das Kruzifix, das Kreuz.
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Wort zum Sonntag, ökumenisch Gott allein ist Richter
Samstag, 16. Juli 2011, 20:33 Uhr
Eigentlich schreibe ich gerne Geburtstagsbriefe mit der Jahreslosung. In diesem Jahr fällt es mir allerdings etwas schwerer als sonst, zu den Karten mit der Jahreslosung zu greifen. Zu sperrig, zu abstrakt wirkt die Aufforderung, sich nicht vom Bösen überwinden zu lassen, sondern das Böse mit Gutem zu überwinden. Niemandem sagt man so nebenbei, er solle sich gegen das Böse stellen. Da will man doch schon auch wissen, was das konkret heißen soll.
Bei der Erklärung kann da die Josefsgeschichte helfen, deren Ende der Predigttext des kommenden Sonntags ist. Denn Josef, der Sohn Jakobs, hat ganz praktische Erfahrungen gemacht, was es heißt, das Böse mit Gutem zu überwinden.
Als Kind war Josef der Lieblingssohn von Jakob und wurde von seinen Brüdern entsprechend beneidet. Auf seine Brüder wirkte Josef überheblich, sodass sie ihn schließlich an eine Karawane nach Ägypten verkauften. Während in Israel der Vater nun um seinen Sohn trauerte, stieg dieser in Ägypten vom Sklaven zum Minister des Landes auf.
Voll knisternder Spannung ist daher das Wiedersehen in Ägypten, wohin Jakob mit seiner Familie bei einer Hungersnot flüchtet. Josef lässt seine Brüder zwar noch eine Weile im Ungewissen, aber er rächt sich nicht an ihnen. Wie sehr sich die Brüder mit Gewissensbissen plagen, wird deutlich, als der Vater stirbt. Die Söhne richten Josef aus, der Vater habe Josef zur Vergebung an ihnen, den Dienern auch seines Gottes, aufgerufen. Zwei Autoritäten also führen die Söhne an: den Vater und Gott. Sie glauben, so scheint es, dass sie selbst von sich her nicht um Vergebung bitten können.
Josef aber verweist auf Gott, als es noch einmal um die in der Luft liegende Möglichkeit der Vergeltung geht. „Stehe ich denn an Gottes statt?“, fragt er seine Brüder. Josef sagt nun aber nicht: „Ich vergebe euch“, sondern verweist auf Gott, der allein zu richten habe.
Josefs Reaktion ist verwunderlich. Gleich wie seine Brüder gibt er die eigene Sicht der Dinge auf, er lässt sich nicht hochmütig herunter und vergibt huldvoll, sondern öffnet den Raum für Gott.
Es ist eine Bescheidenheit, die überrascht. Wie oft geben wir vorschnell Urteile ab statt vorsichtig abzuwägen? Wie oft be- und verurteilen wir, statt dass wir ein klärendes Gespräch suchen? Die Josefsgeschichte lehrt uns Bescheidenheit, die heute guttut, und wehrt sich gegen eine allzu starke Selbstbezogenheit, die allzu oft einer Selbstüberschätzung gleichkommt.
Zur Bescheidenheit gehört, dass wir uns selbst mit unseren Forderungen, Ansprüchen und Anklagen zurücknehmen und daran denken, dass Gott allein es ist, der richtet. Diese Bescheidenheit schränkt am Ende nicht ein, sondern öffnet neue Horizonte.
Wir sind es nicht, die das letzte Wort haben. Machen wir uns dies immer wieder bewusst, so können auch wir dazu beitragen, das Böse mit Gutem zu überwinden und über unseren eigenen Schatten springen.
Thomas Sülzle

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